Gerinnung bei MECC

Als eine unerwünschte Nebenwirkung führt die extrakorporelle Perfusion zu einer Komplement- und Gerinnungsaktivierung. Die MECC Systeme sind eine Entwicklung  die diese unerwünschten Effekte minimieren, weil diese negativen Phänomene haupt­sächlich auf der Bioinkompatibilität Blut/künstliche Oberflächen zurückzuführen sind. Neben dem Fremdoberflächenkontakt kommt es bei der Verwendung von extrakor­porellen Kreislaufsystemen zu unphysiologischen Mechanismen und zur Freisetzung von Ethylenoxyd.  

Ursachen der Blutzellaktivierung am ECC: Fremdoberflächenkontakt, Druckgradienten, Scherkräfte und Toxizität. Diese Hauptursachen führen pathophysiologisch zur Veränderung der Proteine, zur Zerstörung der Blutzellen und zur generalisierten Entzündungsreaktion. Die Verände­rung der Proteine sowie die Zerstörung der Blutzellen sind der Auslöser der Komple­ment- und Gerinnungsaktivierung. Zusätzlich kommt es auch zu einer Freisetzung von va­soaktiven Sub­stanzen.